Rettungsgasse fehlt: Einsatzkräfte erreichen Unfallstelle erst spät

Laatzen. 

Um 6.42 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse gestern auf die Autobahn 7 Richtung Norden aus. Gemeldet waren auslaufende Kraftstoffe nach einem Verkehrsunfall. Auf der Anfahrt waren alle drei Fahrspuren blockiert. Selbst die Lkw benutzten alle Spuren, teilweise musste der Fahrzeugführer aus Ingeln-Oesselse aussteigen und die Verkehrsteilnehmer auffordern eine Rettungsgasse zu bilden. Die Einsatzstelle "fanden" die Retter schließlich kurz vor der Anschlussstelle Hannover-Anderten. Infolge eines Rückstau eines vorherigen Unfalls waren mehrere Fahrzeuge zusammen gefahren. Beim Eintreffen der Ingeln-Oesselser Feuerwehr war der Fahrer eines Personenwagens schon mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Da allerdings große Mengen Betriebsstoffe ausliefen, streute die Feuerwehr die Unfallstelle großflächig ab. Da geringe Mengen Kraftstoff auch ins Erdreich eingesickert waren, wurde auch an dieser Einsatzstelle die Untere Wasserbehörde verständigt. Einsatzende war dann gegen 9 Uhr. Im Einsatz waren sieben Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen.


bri / Senft, Foto: Senft, 20.12.2015, 10:25
Redakteure LON

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