Namibias Botschafter zu Gast in Laatzen

S.E. Andreas Guibeb, Botschafter der Republik Namibia, trifft im Konsulat ein. Von links: Andreas Konietschke, Büroleiter Konsulat, Burchhard Führer, Ehrenamtlicher Konsul, Botschafter Andreas Guibeb   und Ernesto Nebot, Laatzens stellvertretender Bürgermeister.

Grasdorf. 

Hoher Besuch aus Berlin: S.E. Andreas Guibeb, seit Jahresbeginn Botschafter der Republik Namibia, stattet zur Zeit seinen Antrittsbesuch in Hannover ab. Im Rahmen seines dreitägigen Programms ist er heute beim niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil in der Staatskanzlei zu Gast, außerdem stehen Treffen mit Landtagspräsident Bernd Busemann sowie dem hannoverschen Oberbürgermeister Stefan Schostock auf dem Programm. Weiterhin wird der Botschafter mehrere niedersächsischen Unternehmen und Institutionen besuchen


Zum Auftakt war Andreas Guibeb gestern Abend in Laatzen zu Gast: Hier befindet sich im Rethener Kirchweg das namibische Honorarkonsulat, das für Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständig ist. "Für diese Bereiche sind wir Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um Namibia - hier gibt es Informationen zu Tourismus, Studentenaustausch oder Auslandssemester, wir unterstützen Wirtschaftskontakte oder die Arbeit der Hilfsorganisationen", so Andreas Konietschke, hauptamtlicher Büroleiter des Konsulats, das sich direkt neben dem Pflegeheim "Leinetal" befindet. Kein Zufall - denn Geschäftsführer Burchhard Führer ist ehrenamtlicher Konsul der Republik Nambia. 


Der vom namibischen Botschafter gleich eingangs gefassten Aussage "Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit" stimmten gestern Abend alle Beteiligten zu: Die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Bevölkerung, die beeindruckende Natur und Weite des Landes und die hohe Sicherheit sorgen dafür, dass von den jährlich rund 80.000 deutschen Touristen die meisten ihre Reise wiederholen.


Als zukünftiges Ziel sieht der Botschafter unter anderem den Ausbau der Kontakte zwischen den einzelnen Bundesländern und Namibia. Während für Sachsen und Sachsen-Anhalt eher der Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Wasser- und Landwirtschaft angedacht ist, soll für Niedersachsen die Förderung des Tourismus im Vordergrund stehen - nach dem Bergbau eine der wichtigsten Einnahmequellen im Land.

dom, 11.10.2016, 08:36
Redakteure LON

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