Laatzen kämpft gegen Betreuungsmangel

Laatzen . 

Wie in vielen Ortschaften ist auch die Stadt Laatzen bemüht, neue Kita-Plätze zu schaffen. In der vergangenen Ratssitzung beschlossen die Mitglieder des Rates den Haushaltsplan 2016. Dieser beinhaltet auch die weiteren Planungen zur Erweiterung von Krippen-, Kita- und Hortplätzen.

Insbesondere in Ingeln-Oesselse und Laatzen-Mitte sieht die Verwaltung Handlungsbedarf. Für 2015/16 fehlen in Ingeln 13 Betreuungsplätze. Nach diesem Jahr kommt allerdings erst einmal Ruhe rein. Zahlreiche Kinder wechseln aus der Kita in die Schule, sodass bis Sommer 2017 kein Platzmangel herrscht. In Laatzen-Mitte fehlen derzeit rund 50 Plätze. Als kurzfristige Lösung ist vorgesehen, eine zu erwerbende Immobilie umzubauen. Die ersten großen Kostenschätzungen inklusive Umbau und Erwerb vom notwendigen Equipement belaufen sich auf rund 485.000 Euro. Betriebsbeginn soll zum 1. August sein.

Weiter wurde die Verwaltung zur Prüfung eines Erweiterungsbaus der Kindertagesstätte Barmklagesweg in Ingeln gebeten. Wie die Verwaltung mitteilte, bestehe die Möglichkeit eines Krippenanbaus. Zwar würde sich die Spielfläche um 120 Quadratmeter verkleinern, allerdings blieben die vorgeschriebenen Maße, 12 Quadratmeter pro Kind, eingehalten. Nach ersten großen Schätzungen belaufen sich die Kosten hier auf rund 280.000 Euro. Eine Förderung durch das Land und die Region sind möglich. 
Allerdings schlägt die Verwaltung eine Alternative zum Anbau vor. Die bestehende Kita-Gruppe soll in das Obergeschoss des Altbaus an der Gleidinger Straße verlegt werden. Die Alternativen werden nun vorbereitet und in den zuständigen Gremien vorgestellt.

Weitere Hortplätze sollen nun in der Grundschule Gleidingen zur Verfügung gestellt werden. Nach Abschluss der erforderlichen Baumaßnahmen wird die Hortgruppe aus der KiTa Gleidingen zum Beginn des Kindergartenjahres 2016/17 in die Grundschule Gleidingen verlegt. Die dadurch in der Kindertagesstätte frei werdenden Räume sollen anschließend für die zukünftig zu betreuenden Krippenkinder altersgerecht umgebaut werden. Es sollen Kosten in Höhe von 158.100 Euro entstehen.

Der Haushaltsplan wurde mit einer Enthaltung beschlossen.

cms, 14.12.2015, 12:45
Redakteure LON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?