Laatzen bewirbt sich um Fairtrade-Titel

Andreas Quasten setzte sich noch einmal für die Bewerbung um den Titel der Faitrade-Stadt ein. Schließlich wurde der etwas abgeänderte Antrag von SPD, Grünen und GLuP mehrheitlich angenommen.

Laatzen. 

Nach acht Monaten Beratung- und Diskussionszeit kommt Laatzen dem Titel einer Fairtrade-Stadt einen Schritt näher. Mit 15 Ja- und neun Nein-Stimmen entschied sich die Mehrheit des Rates dafür, dass die Stadt an der Fairtrade-Towns-Kampagne teilnimmt. Jedoch legten mehrere Politiker, darunter auch Olaf Lchy (CDU) Wert darauf, dass nicht die Verwaltung allein in die Pflicht genommen wird. „Die Initiierung einer Lenkungsgruppe und die Organisation können nicht Sache der Verwaltung sein“, betonte Lichy. Im Gegenteil müsse die Verwaltung durch die Installation einer Arbeitsgruppe entlastet werden. Er reagierte damit auf die Ausführungen von Andreas Quasten (Grüne) zum Antrag von SPD, Grünen und GluP. In diesem stand ursprünglich, dass die Stadt Laatzen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme schafft. Auf Vorschlag von Bürgermeister Köhne wurde der Antrag dahin gehend abgeändert, dass die Stadt Laatzen nun die Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme unterstützt. Dies bedeutet, dass die Organisation mindestens zu einem großen Teil ehrenamtlich übernommen wird.Zuvor hatte Köhne erklärt, dass die Kosten für die Stadt davon abhängen, welchen Arbeitsanteil die Verwaltung für die Bewerbung übernehmen muss.

bri, 29.09.2016, 16:00
Redakteure LON

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