Kleine Projekte, die das „Große“ am Laufen halten

Die Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und Stefan Politze mit dem Geschäftsführer der Station Kai-Olaf Krüger, Dr. Silke Lesemann und die Vorsitzende der Station Gertraude Kruse, mit dem Laatzener Bundtagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch und Carolin Grönemann, neue Mitarbeiterin in der Ökologischen Station freuen sich gemeinsam über die Förderung.

Laatzen / Grasdorf. 

Im Rahmen der Sommertour besuchten die SPD Landtagsabgeordneten der Region Hannover gemeinsam mit dem Laatzener Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch die Ökologische Station Mittleres Leinetal in Laatzen. Die Vorsitzende der Station Gertraude Kruse gab mit dem Geschäftsführer Kai-Olaf Krüger einen Einblick in die Projekte.

Der Betreuungsraum der Ökologischen Station erstreckt sich von Herrenhausen bis zum Raum Hildesheim, dem Quellgebiet der Ihme und der der A7 im Osten. Die Station unterstützt den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Natur und Landschaft, mit dem Ziel der Sicherung und der Verbesserung der biologischen Vielfalt. Projekte zum Laufkäfer oder zur Biberproblematik, zum Feldhamster oder Untersuchungen zum Laubfrosch, die Station beschäftigt sich mit einem breiten Aufgabengebiet. Auch werden in Auftrag gegebene Gutachten erstellt. „In der Betrachtung mögen das kleine Projekte sein, aber diese Arbeiten halten den natürlichen Kreislauf in Gang“, erläutert Kai-Olaf Krüger, Geschäftsführer der Station.

Die vor vier Jahren gegründete Ökologische Station in Laatzen wird seit diesem Jahr mit 150.000 Euro vom Land Niedersachsen gefördert. Zunächst ist diese Förderung allerdings bis zum 30. Juni 2017 beschränkt. „Im Dezember beschließen wir den neuen Haushalt 2017 und ich gehe fest davon aus, dass dort die Bestätigung weiterer Förderung ansteht“, so SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann, die das Projekt weiter unterstützen möchte. Niedersachsenweit werden für ökologische Projekte 2,2 Millionen Euro im Haushalt berücksichtigt. „Das Projekt ist ein tolles Bindeglied zwischen Ehrenamtlichen und Hauptberuflern und nimmt eine „vermittelnde“ Position war“, erläutert Dr. Matthias Miersch. Deshalb sei es um so wichtiger, die Förderung aufrecht zu erhalten.

jög, 20.07.2016, 14:47
Redakteure LON

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