Inklusion: Ratsmehrheit nimmt Stadt in die Pflicht

Laatzen. 

Alle reden von Inklusion. Geht es nach der Ratsgruppe von SPD, Grünen, Piraten und Die Linke, dürfe es nicht nur beim Reden bleiben. Deshalb fordern sie von der Verwaltung, einen Vorschlag für eine angemessene Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung auch sicherstellen. Mit einem solchen Konzept soll ermöglicht werden, dass sowohl die erforderlichen Kompetenzen in allen Bereichen der Stadtverwaltung vorgehalten werden als auch eine Berücksichtigung in den politischen Gremien und Entscheidungsprozessen erreicht wird.

"Die Belange von Menschen mit Behinderung im Sinne der Inklusion müssen selbstverständlich berücksichtigt und bei allen Maßnahmen mitbedacht werden", so Grünen-Ratsherr Andreas Quasten, Sprecher der Ratsgruppe im zuständigen Ratsausschuss für Gesellschaft und Soziales. "Wir wissen", so Quasten weiter, "dass die Anforderungen zur Berücksichtigung der Belange von Behinderten in den letzten Jahren gestiegen sind." Die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft unterstütze die Gruppe uneingeschränkt, "nicht nur im Interesse von Menschen mit Behinderung", so Quasten.

Ein entsprechendes Konzept durch die Stadtverwaltung für eine angemessene Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung und mögliche Maßnahmen zur Umsetzung erwartet die Ratsgruppe bis zur Sitzung des Ausschusses für Gesellschaft und Soziales im Mai.

msa, 07.12.2015, 10:49
Redakteure LON

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