Hundekot auf öffentlichen Plätzen: Beschwerden häufen sich

Symbolfoto.

Laatzen. 

Immer wieder häufen sich bei der Stadt Laatzen Beschwerden über Hundehaufen auf Gehwegen und öffentlich zugänglichen Grundstücken und Grünflächen. Hierzu weist die Stadt Laatzen auf Folgendes hin: Hundekot ist Abfall im Sinne des Abfallgesetzes und - wie andere Abfälle auch - als Restmüll zu entsorgen. Die Stadt Laatzen bittet daher alle Hundehalterinnen und Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mit Hilfe von Plastiktüten aufzunehmen und in ein Abfallbehältnis zu entsorgen.

Die Zahlung der Hundesteuer entbindet nicht von der Entsorgungspflicht, da es sich bei der Steuer nicht um eine Reinigungsgebühr handelt. Zuwiderhandlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Bußgeldern bis zu 5.000 Euro bestraft werden können.

Im Abstand von 50 Metern um Spielplätze, Kindergärten und Schulen sind Hunde anzuleinen, ein Betreten dieser Örtlichkeiten mit Hunden ist generell verboten. In einigen Parks ist aufgrund der Verschmutzung auch bereits ein Hundeverbot ausgesprochen worden.

Die Stadt appelliert an die Hundeliebhaberinnen und -liebhaber, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere ordnungsgemäß zu entsorgen und so dafür zu sorgen, dass die Stadt sauberer wird. Im Bürgerbüro der Stadt Laatzen können (solange der Vorrat reicht) interessierte Hundebesitzerinnen und –besitzer einen Tütenpender in Form eines Knochens mit dem Logo der Stadt Laatzen erhalten. Nachfüllrollen hierfür sind zum Beispiel im Tierhandel oder Internet zu einem geringen Preis zu erwerben.

msa / red, 06.02.2016, 00:13
Redakteure LON

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