CDU: Zwei Halbtagsstellen reichen nicht aus

Laatzen. 

Das Thema Schulsozialarbeit wird derzeit in den Ratsgremien der Stadt Laatzen heiß diskutiert. Die Ratsgruppe von SPD, Grüne, Die Linke und Piraten fordern zwei zusätzliche Halbtagskräfte, was die Verwaltung begrüßt (L.ON berichtete). Der CDU-Schulexpertin Gundhild Fiedler-Dreyer reicht dies jedoch nicht. "Zum Wohle der Beteiligten müssen abhängig der Schülerzahlen weitere Bedarfe ermittelt werden", so Fiedler-Dreyer. Zwei Teilzeitkräfte könnten die Arbeit zwar unterstützen, "aber nicht komplett an allen Laatzener Schulen Abhilfe schaffen", so die Ratsfrau.

Dass alle Schulen berücksichtigt werden müssen, auch an Grundschulen, habe die Schulausschuss-Sitzung im Sommer dieses Jahres gezeigt. Gerade an der Albert Einstein-Schule und der Erich-Kästner-Schule würden die derzeit teilzeitbeschäftigten Sozialarbeiter nicht ausreichen, ist Fiedler-Dreyer aus dem Vortrag in Erinnerung geblieben. Ihrer Meinung nach könnten Lehrkräfte zwar die Aufgaben des Schulsozialarbeiters sinnvoll ergänzen, jedoch nicht ersetzen.

"Die Kostenermittlung und Bedarfsdeckung sollte zum jetzigen Zeitpunkt höher angesetzt werden, um nicht erst in einem Jahr gegebenenfalls neu planen zu müssen. Das, was die Verwaltung jetzt an Fakten zugeliefert hat, ist für eine zukunftsfähige Entscheidung nicht ausreichend" meint CDU-Sprecherin Fiedler-Dreyer.

msa, 01.11.2015, 16:31
Redakteure LON

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