Am häufigsten werden Spielzeug, Scherben und Münzen aus dem Sand gefiltert

Magdalena Pietschmann und Andreas Fabian planen den weiteren Ablauf der Spielplatz-Reinigungen.Andreas Fabian bei der Reinigung. Seine Spezialmaschine wiegt eine Tonne.

Laatzen. 

Seit Dienstag ist die Fachfirma Sandmaster dabei, den Sand der Laatzener Spielplätze zu reinigen. Dank der guten Witterung sind bereits nach zwei Tagen 30 der 80 zu reinigenden Plätze wieder bespielbar.

Bahn für Bahn arbeitet sich die Reinigungs-Maschine über die Sandfläche auf dem Spielplatz in der Wilhelm-Hauff-Straße in Rethen. Jeweils nach einer Strecke von circa fünf Metern leert Andreas Fabian, Mitarbeiter der Firma Sandmaster, das Sieb aus der Maschine in eine bereitstehende Schubkarre. „Das ist das Besondere an dieser Reinigung“, erklärt Sven Achtermann, Teamleiter Grünflächen der Stadt. „Andere Maschinen zertrümmern Unrat im Sand. Das Verfahren, welches hier angewendet wird, siebt allen Unrat aus und ist so wirklich aus dem Sand entfernt. Außerdem kann der Boden bis in eine Tiefe von 40 Zentimetern gereinigt werden.“
„In einer Stunde schaffe er je nach Beschaffenheit 100 Quadratmeter“, erklärt Andreas Fabian. „Am häufigsten werden Spielzeug, Scherben und Münzen aus dem Sand gefiltert, so Fabian weiter. „Jeden Tag könne man sich vom gefundenen Geld eine Wasserkiste leisten“, fügt er lächelnd hinzu.

„Seit zwölf Jahren reinigt die Fachfirma in einem zweijährigen Rhythmus die Laatzener Spielplätze. Dieses Jahr sind es insgesamt knapp 8.000 Quadratmeter“, erläutert Magdalena Pietschmann, Projektverantwortliche für Spielplätze im Team Grünflächen.

Neben der Reinigung dient das Verfahren auch der Sicherheit. Der Sand wird aufgelockert, damit zugleich der Fallschutz erneuert und die Unfallgefahr vermindert.

bri / Stadt Laatzen, 14.07.2016, 14:59
Redakteure LON

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