Alles grün, was glänzt?

Die Grünen wollen Laatzen zur "Fair Trade-Stadt" machen.

Laatzen. 

„Fairer Handel braucht kritische Konsumenten“, stellt Carmen Karwehl von den Laatzener Grünen fest. Die Ratsfraktion hat einen Antrag vorgelegt, der Laatzen zu einer "Fair Trade-Stadt" machen soll. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, lädt für morgen und Freitag der Ortsverband Laatzen von Bündnis 90/Die Grünen zu zwei Veranstaltungen zum Thema Fair Trade ein. Los geht es am Donnerstag mit "KonsuMensch", einem konsumkritischen Stadtrundgang mit dem Verein "Janun" im und um das Leine-Center. Der Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Eingang auf dem Leineplatz. Das erklärte Ziel des globalisierungskritischen Rundgangs ist es, sich die Nebenwirkungen des täglichen Konsums bewusstzumachen. Dazu gehöre, einmal innezuhalten und die Wege unserer Konsumgüter zu hinterfragen, zu verstehen, wie Dumping-Preise zustande kommen, wieviel Lohn die Arbeiter erhalten und sich zu fragen, ob man das unterstützen oder lieber andere Wege gehen möchte.

„Gerade in Zeiten der Globalisierung, in der wir Produkte aus jedem Teil der Erde kaufen können, ist bewusstes Einkaufen wichtig. Denn je gründlicher wir Konsumenten aufgeklärt sind, desto besser sind wir in der Lage, der allgegenwärtigen Werbung zu widerstehen. Durch bewusstes Handeln können wir ganz gezielt unsere Welt beeinflussen“, so Karwehl.

Weiter geht es am Freitag, 18. März, um 19 Uhr mit dem zweiten Stadtgespräch im Cafe Marie, dieses Mal zum Thema Fair Trade. Die Grünen möchten dabei an die erste Veranstaltung der Reihe „Stadtgespräch“ anknüpfen, die sich anlässlich des Handelsabkommens TTIP mit der Globalisierung beschäftigt hat. Mehrere Fachleute werden informieren und Fragen beantworten, unter anderem Regina Asendorf, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Laatzen.

msa / red, 16.03.2016, 11:51
Redakteure LON

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