Wasser als Quelle der Gesundheit

Gesundheit. 

Die alten Römer kannten und schätzten die heilende Wirkung des Thermalwassers bereits vor 2.000 Jahren. Neueste Studien bestätigen jetzt: Das Wasser aus heißen Schwefelquellen ist auch hochwirksame Medizin gegen ganz aktuelle Gesundheitsprobleme unserer Zeit.

Die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von schwefelhaltigem Heilwasser sind verblüffend. Schwefel-Thermalwasser, wie es beispielsweise aus der Neuen Landgrafenquelle in Bad Nenndorf oder den Thermalquellen in Bad Füssing sprudelt, kann wirkungsvoll vor Stress schützen und helfen, die Folgen von Burnout zu lindern. Regelmäßiges Baden in wirkstoffreichem Thermalwasser ist zudem eine belebende "Altersbremse", haben österreichische Mediziner in aufwendigen Studien nachgewiesen. Eine ganz neue Untersuchung unter Beteiligung der Universität Würzburg, durchgeführt unter anderem im niederbayerischen Bad Füssing, zeigte: "Die Stressbelastung und auch die Anzeichen von Burnout können bereits im Laufe eines nur einwöchigen Thermenaufenthalts statistisch signifikant abnehmen", so ein Fazit der Untersuchung.

Nach Erkenntnissen österreichischer Wissenschaftler führt bereits ein 25-minütiges Bad im Thermalwasser zu einer signifikanten Senkung des Kortisol-Gehalts im Speichel. Kortisol gilt als negativ wirkendes "Stresshormon" im Körper. Die Wiener Forscher haben bei ihren fünfjährigen Untersuchungen überdies herausgefunden, dass Schwefelwasser die Schutzmechanismen des Körpers gegen die freien Radikale im Körper stärkt und das gesundheitsschädliche LDL-Cholesterin Homocystein im Blut senkt. Warum das gut ist: Homocystein kann ein mit auslösender Faktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, Depressionen und Demenzerkrankungen im Alter sein.

cre/ots, Foto: pixabay, 26.10.2016, 04:30
Redakteure LON

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