SPD will Hemmingen nicht kaputt sparen

Der Ortsvereinsvorstand und die Fraktionsmitglieder haben sich auf die Kommunalwahl vorbereitet.

Hemmingen. 

Der Ortsvereinsvorstand und die Fraktionsmitglieder der SPD Hemmingen haben ihr neues Wahlprogramm 2016 „Hemmingen – attraktiv und l(i)ebenswert“ vorgestellt. Die Partei möchte damit an ihre Arbeit der letzten fünf Jahre anknüpfen.

Besonders wichtig ist der SPD, die betroffenen Bürger einzubeziehen. Ihr Motto sehen die Sozialdemokraten als Anspruch und Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Um ihre Kraft in eine positive Weiterentwicklung für die Stadt Hemmingen zu stecken, für ein solidarisches Miteinander und Füreinander aller Generationen. Aber auch bessere Bildungschancen und einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die Kleinen steht auf dem Plan.

„Hemmingen, eine Stadt in der sich die Bürger wohl fühlen, nah am Puls der Zeit“, erläutert Kerstin Liebelt, Vorsitzende des Ortsvereins, die Sicht auf die Stadt. „Das, was Hemmingen bewegt, findet man auch in unserem Wahlprogramm wieder.“ In einer Veranstaltungsreihe „SPD vor Ort“ wurden themen- und zielgruppenorientierte Stadtgespräche geführt, bei der Hemmingens Bürger sowie die ansässigen Vereine und Verbände ihre Anregungen und Wünsche einbringen konnten.

Auch für die Schaffung neuer Baugebiete hat die Partei klare Leitgedanken. Der dörfliche Charakter und die Identität sind zu erhalten und unter umweltfreundlichen Gesichtspunkten zu erweitern. Die Verlegung der B3 und die dadurch entstehende Verkehrsberuhigung sieht die Partei als Möglichkeit, die Wohnqualität zu steigern. Durch die damit verbundene Anbindung zum Stadtbahnnetz ergebe sich die Chance, mit den Bürgern gemeinsam ein intelligentes Nahverkehrskonzept zu entwickeln.

Besonderes Augenmerk wolle man hier auf die städtebauliche Entwicklung und Neugestaltung des Ortszentrums Arnum richten. Auch zum Thema „Sicheres Hemmingen“ hält es die SPD für wichtig, das gut funktionierende System aufrechtzuerhalten. Damit es so bleibt, sei es wichtig, dass die Polizeipräsenz weiter gegeben sei und die Feuerwehrgerätehäuser zukunftsorientiert modernisiert würden.

Auch der Bereich Sport und Kultur soll weiterhin gefördert werden. „Wir wollen keine Luftschlösser bauen, aber die Stadt Hemmingen auch nicht kaputt sparen“, so Kerstin Liebelt. „Strukturen müssen weiter gefördert werden, denn wenn eine Stadt nicht mehr attraktiv ist, verliert sie ihre Einwohner.“

jög, 14.07.2016, 02:38
Redakteure LON

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