Kommunalpolitiker befürworten Kita-Neubau an der Weetzener Landstraße

Immer mehr Familien mit kleinen Kindern zieht es nach Hemmingen. Mehr Betreuungsplätze sind dringend erforderlich.

Hemmingen - Westerfeld. 

Auf der Freifläche neben dem Friedhof an der Weetzener Landstraße plant die Stadt den Bau einer Kindertagesstätte. Vorgesehen ist eine Einrichtung mit fünf Kindergartengruppen und zwei Hortgruppen. Insgesamt sollen rund 105 Betreuungsplätze geschaffen werden, die in Hemmingen-Westerfeld dringend benötigt werden. "Aktuell können wir 81 Kinder keinen Betreuungsplatz anbieten", sagte Volker Kolsch vom Familienservicebüro in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Kinder und Jugend. 

Die Stadt Hemmingen sucht schon seit längerem nach einer Lösung, um die Lücke im Betreuungssangebot zu schließen. Mehrere Varianten wurden geprüft und verworfen. Nun hat sich durch eine Neuberechnung des Hochwasserrisikos im Überschwemmungsgebiet die Möglichkeit ergeben auf dem städtischen Grundstück einen Neubau zu errichten. Die zur Verfügung stehende Fläche umfasst 2500 Quadratmeter und wird zurzeit landwirtschaftlich genutzt. "Das Grundstück ist für das Vorhaben eventuell nicht ganz optimal, aber der Standort ist integriert, Parkplätze sind vorhanden und die Straßenverkehrsanbindung ist gut", erklärte Axel Schedler, Fachbereichsleiter Bau und Umwelt, im Ausschuss.

Mit den Planungen für den Kindergarten stehe die Verwaltung noch am Anfang. Um die Maßnahme voranzutreiben, müssen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, so Schedler. 

Die Baumaßnahme wird schätzungsweise rund 3,4 Millionen Euro kosten. Darin noch nicht enthalten ist die Einrichtung der Kita. Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig für das Vorhaben.

tri, Symbolfoto: Pixabay, 08.12.2016, 07:56
Redakteure LON

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