Hundesteuer: Ungleichbehandlung soll beendet werden

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Hemmingen. 

Als eine seiner letzten Amtshandlungen als Grüner Ratsherr hat Jürgen Grambeck einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt. "Während Sanitäts-oder Rettungshunde, die von anerkannten Sanitäts- oder Zivilschutzeinheiten gehalten werden oder auch Diensthunde bei Polizei und Zoll aufgrund der Hundesteuersatzung der Stadt Hemmingen zu 100 Prozent von der Erhebung der Hundesteuer befreit sind, werden Rettungshunde im Privatbesitz von ehrenamtlichen Rettungshundeführern nur um 50 Prozent befreit." Diese Unterscheidung ist laut Grambeck nicht gerechtfertigt und führe zu einer Ungleichbehandlung. Die Ausbildung und die Führung von Rettungshunden sei zeitintensiv und erfordere ein hohes Engagement des Hundeführers, der eng im Team mit dem Hund arbeite. "Die Ausbildung und der Einsatz von Rettungshunden liegen im öffentlichen Interesse. Eine Steuerbefreiung soll nur gewährt werden, wenn der Hund für den angegeben Verwendungszweck hinlänglich geeignet ist."

Das Thema wird im Rat am Donnerstag, 24. November, um 19 Uhr diskutiert. Interessierte Bürger sind zu der Sitzung eingeladen.

cms / Foto: wikicommons/Dukedestiny01, 15.11.2016, 10:17
Redakteure LON

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