Hochwasserschutzplanung wird fortgesetzt

Hemmingen . 

Im Zuge der Hochwasserschutzplanungen ist es für die Stadt Hemmingen aufgrund neuer Daten und Rahmenbedingungen zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der geplanten Schutzmaßnahmen gekommen. Die neue Datenlage erfordert zwingend eine Neubetrachtung der bisherigen Planungen.

Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida (SPD) versichert, dass die Hochwasserschutzplanungen weiter hohe Priorität haben. „Es gibt nach neuen Berechnungen im Falle eines sogenannten HQ 100, eines hundertjährigem Hochwasserereignisses, in einigen Bereichen geringere Wasserstände als bisher angenommen, andere Bereich sind stärker betroffen, darunter auch bebaute Gebiete in Wilkenburg und im Randbereich Arnums. Es gilt nun zu klären, wie ein wirksamer und vor allem auch genehmigungsfähiger Hochwasserschutz für Hemmingen aussehen kann.“

Der Bürgermeister wird daher den politischen Gremien, nach Beratungen mit den von der Stadt Hemmingen beauftragten Fachplanungsbüros und den Fachbehörden, die Fortsetzung der Planungen auf der Basis der neuen Daten vorschlagen. Nachdem bereits der Verwaltungsausschuss des Rates entsprechend informiert wurde, gab der von der Stadt beauftragte Fachplaner dem Arbeitskreis Hochwasserschutz, der aus interessierten Bürgern besteht, einen Überblick über die neuen Berechnungen.

Als Nächstes sollten im Rahmen einer Ergänzung der bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie die vorliegenden Varianten überprüft und möglicherweise neu bewertet werden. Die dazu erforderlichen Beratungen sollen noch im 1. Quartal 2017 abgeschlossen werden. Geplant ist auch, dann eine Sitzung des Fachausschusses mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung durch zu führen.

red, 27.10.2016, 00:02
Redakteure LON

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