Bürgermeister bedankt sich bei ausscheidenden Ratsmitgliedern

Diese Ratsmitglieder sind in der kommenden Periode nicht mehr mit dabei, werden aber von Bürgermeister Schacht-Gaida (2. von rechts) auch künftig nicht im Regen stehen gelassen.Reinhard Schütze überreichte seinerseits ein Präsent an den Bürgermeister ......... der sich über das für ihn genau richtige Geschenk sehr freute.Ein großes Dankeschön ging ebenfalls an die bisherige Behindertenbeauftragte Ursula Petersen.

Hemmingen. 

Ein Punkt der Tagesordnung der 38. und gleichzeitig letzten Ratssitzung dieser Periode war das von der Hemminger SPD beantragte Planungskonzept für den Ausbau der "Hohen Bünte". Dazu legten Grüne, CDU und DUH einen Ergänzungsantrag vor: "Das Planungskonzept soll in zwei Varianten erstellt werden, die zweite Variante soll einen geringeren Ausbaustandard zur Grundlage haben und Möglichkeiten zur Kostenreduzierung aufzeigen". Ulff Konze (CDU) merkte an, dass in der Vergangenheit oft Machbarkeitsstudien in nur einer Variante ausgearbeitet wurden und es seiner Meinung nach besser wäre, gleich von Anfang an zwei oder drei Varianten aufzuzeigen. Jens Beismann (SPD) wies darauf hin, dass beim Straßenausbau größtenteils mit Fixkosten kalkuliert werden müsse, die nicht so variabel wie bei manch anderen Projekten seien. Die Erstellung eines Planungskonzeptes wurde dann einschließlich Änderungsantrag beschlossen.

Kurz danach stand die bisherige Behindertenbeauftragte, Ursula Petersen, im Mittelpunkt. Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida bedankte sich für ihre sechsjährige ehrenamtliche Tätigkeit: "Unsere Bürger kannten Sie als verlässliche Ansprechpartnerin, die politischen Gremien und Verwaltung schätzten Sie als kompetente Beraterin zu allen Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit." Eine Nachfolgerin wird weiterhin gesucht.

Die dann folgende Verabschiedung von langjährigen Ratsmitgliedern nahm der Bürgermeister zum Anlass, einmal einen kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit in der letzten fünfjährigen Ratsperiode zu geben - dazu zählen unter anderem die Themen Krippenausbau, Entwicklung neuer Baugebiete, die Campus-Gestaltung, Radwegekonzepte, der Kunstrasen beim SC Hemmingen, die Unterstützung der Feuerwehr; Hochwasserschutz, Kiesabbau, B 3 Ortsumgehung und vieles mehr. "Nicht alle Themen waren einfach, ich denke an den Tarifstreik in den KiTas, die Flüchtlingsunterbringung oder die Sanierung der Sporthalle. Es gab öfters intensive Debatten, aber gerade das macht die Politik hier so spannend." Für die Zukunft wünscht er sich eine stärkere Beteiligung der jüngeren Mitbürger an der kommunalpolitischen Arbeit. 

Ein großer Dank für die ehrenamtliche Mitarbeit ging an alle Ratsmitglieder und besonders an die, die in der nächsten Ratsperiode nicht mehr mit dabei sind - das sind Jürgen Grambeck (23 Jahre), Christian Herrnleben (15 Jahre), Ralf Kleyer (5 Jahre), Bernd-Friedrich von Loeper (5 Jahre), Frauke Patzke (5 Jahre), Dr. Harald Paul (10 Jahre), Daniel Rosenbusch (4 Jahre),Dieter Scholz (1 Jahr), Reinhard Schütze (15 Jahre), Bettina Weitemeier (11 Jahre) und Barbara Wojtczak (1 Jahr).

dom, 21.10.2016, 07:11
Redakteure LON

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