Unglück in Arnum: Kleinkind in Schacht gestürzt - Lebensgefahr!

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.In dem abgesperrten Bereich soll der Unfall geschehen sein.

Arnum. 

Im Freibad Arnum haben Polizei und Feuerwehr nach einem vermissten Kind gesucht. Das bestätigte Hemmingens Stadtbrandmeister Roland Frey vor Ort. Das Freibad wurde geräumt, Rettungshubschrauber Christoph 4 landete im Freibad Arnum. Notärzte brachten ein Kind in Decken verhüllt aus dem Bad zu einem Rettungswagen, Notfallseelsorger sind vor Ort, die Mutter des Kindes wird betreut.

Stadtbrandmeister Roland Frey: "Ein Kind wurde vermisst, die Feuerwehr wurde zur Untersützung der Polizei zur Suche angefordert. Das Kind war in einen Schacht gefallen und wurde jetzt unter Reanimation in die Medizinische Hochschule gebracht."

Die Polizei vor Ort bestätigte, dass das Kind ein zwei Jahre altes Mädchen ist. Wie Polizeipressesprecher Mirko Nowak mitteilte, handele es sich bei dem Unglücksfall nicht um einen klassischen Badeunfall. Das Kleinkind schwebt in Lebensgefahr.

Wie Jürgen Grambeck, Geschäftsführer des Bades, gegenüber Leine-On erklärte, handelt es sich um einen Wasserspeicherschacht, in den das Mädchen gefallen ist. Hier wird das überschwappende Wasser gesammelt und später dem Becken wieder zugeführt. Normalerweise soll eine schwere Stahlplatte über dem Schacht liegen. Wie es genau zu dem Unglück gekommen ist, ist derzeit noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird noch den ganzen Abend den Unglücksort untersuchen. Mit einer Öffnung des Bades am heutigen Tag ist nicht zu rechnen, morgen soll der Betrieb aber voraussichtlich wieder aufgenommen werden.

hug, 21.07.2016, 17:07
Redakteure LON

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